Private Krankenversicherungen im Vergleich

Der Wechsel in die private Krankenversicherung erfordert die Wahl des passenden PKV Tarifs. Den richtigen Versicherungsschutz zu finden, ist aber gar nicht so leicht. Das Tarifangebot ist breit gefächert und die Unterschiede bei den Leistungen sind groß. Ein Vergleich der Leistungen ist unumgänglich. Die Versicherung sollte

  • einen maßgeschneiderten Schutz bieten,
  • günstig im Beitrag sein
  • und mit einer hohen Beitragsstabilität punkten

Ohne Unterstützung durch einen Experten besteht ein hohes Risiko, sich falsch zu entscheiden. Gehen Sie deshalb bei der Suche nach dem richtigen PKV Tarifangebot kein Risiko ein. Als unabhängige Experten unterstützen wir Sie bei der Suche nach der idealen Krankenversicherung.

Krankenversicherungen im Vergleich
Auf der Basis Ihrer Angaben berechnen wir verschiedene Angebote und Ihr persönlicher Vergleich wird erstellt – kostenlos und unverbindlich.
 

PKV auf Berufsgruppen zugeschnitten

Die Voraussetzungen für einen Wechsel in die private Krankenversicherung sind je nach Berufsgruppe verschieden. Wir erläutern im Detail, welche Kriterien für einzelne Berufsgruppen relevant sind. Ebenso gehen wir auf die häufigsten Fehler ein, die sich beim PKV Wechsel ereignen. Natürlich schlagen wir auch Lösungen vor, damit die gewählte Versicherung letztlich mit einem guten Schutz, starken Leistungen sowie einem niedrigen Beitrag punktet.

PKV für Angestellte

Für Angestellte gelten die anspruchsvollsten Voraussetzungen für den Wechsel von der gesetzlichen in die private Krankenversicherung. Gleichzeitig können sie auf das größte Tarifangebot blicken. Mit unserem Vergleich helfen wir bei der Suche nach einem PKV Tarif für Angestellte.

PKV für Beamte

Beamte müssen ihre Kostenlücke zwischen Behandlungskosten und Beihilfe schließen. Ein PKV Beihilfetarif übernimmt diese Aufgabe und gewährleistet die finanzielle Absicherung der Gesundheit. Auch bei den Beihilfetarifen bestehen große Unterschiede, die unser PKV Vergleich für Beamte sichtbar macht.

PKV für Selbständige

Freiberufler und Selbständige erfüllen die Voraussetzungen der privaten Krankenversicherung am einfachsten. Allerdings tendieren sie häufig zu Billigtarifen, was an große Risiken geknüpft ist. Die Folge können schwache Leistungen, hohe Selbstbeteiligungen und häufige Beitragserhöhungen sein. Deshalb raten wir von Billigtarifen bewusst ab. Ein Vergleich der PKV Tarifangebote für Selbständige darf nicht fehlen.

Gründe für den Wechsel in die private Krankenversicherung

Die Mehrheit der Berufstätigen, die von einer Krankenkasse in die PKV wechselt, trifft ihre Entscheidung aus finanziellen Gründen. Oft lockt eine Ersparnis auf den Beitrag, die sich schlussendlich in der Haushaltskasse bemerkbar macht.

Ein weiterer Wechselgrund sind die Leistungen. Es bietet sich die Chance, die eigene Gesundheit in der privaten Krankenversicherung besser abzusichern. Bei Krankheit oder nach einem Unfall steht ein größeres Spektrum an Behandlungsmethoden zur Verfügung. Welche Behandlungen der Versicherer übernimmt, hängt von der Wahl des PKV Tarifs mit seinen Leistungen ab. Die unterschiedlichsten Gesundheitsrisiken und Behandlungsmethoden lassen sich gezielt absichern.

Beiträge in der gesetzlichen Krankenversicherung

Im Gegensatz zur PKV hängt die Beitragshöhe in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) ausschließlich vom Einkommen ab. Die Berechnung erfolgt anhand des einheitlichen Beitragssatzes.

Arbeitnehmer zahlen ihren Beitrag nur zur Hälfte, die andere Hälfte wird vom Arbeitgeber übernommen. Weil die Beitragseinnahmen vielen Krankenkasse nicht genügen, dürfen sie ergänzend den Zusatzbeitrag berechnen. Die Höhe ihres GKV Zusatzbeitrags kann jede Krankenkasse individuell festlegen.

Der Beitragssatz im Jahr 2016 beträgt 14,6 Prozent
Spektrum der Zusatzbeiträge 2016: 0 bis 1,4 Prozent

Ob ein Wechsel in die private Krankenversicherung aus finanzieller Sicht attraktiv ist, hängt in den meisten Fällen vom Einkommen ab. Wer mit seinem Einkommen über der Versicherungspflichtgrenze liegt, entrichtet einen hohen Beitrag.

Beispiel zur Berechnung von Beitrag und BeitragsvorteilVersicherungspflichtgrenze 2016 pro Monat: 4.800 Euro
Angenommener GKV Beitragssatz 15,5 Prozent: 726,56Angenommen die Person ist 35 Jahre alt und hat keine Vorerkrankungen. Sie entscheidet sich für einen PKV Tarif, dessen Leistungen ungefähr dem Schutz in der GKV entsprechen. Nach Berechnung durch den Versicherer ergibt sich ein monatlicher Beitrag in Höhe von 350 Euro. Der Beitragsvorteil würde sich dann auf 376,56 Euro belaufen.

Einflüsse auf die Höhe des PKV Beitrags

Alter: Je älter der Versicherungsnehmer, desto höher sein Beitrag. Grund ist der, dass dem PKV Versicherer weniger Zeit bleibt, um Altersrückstellungen zu bilden. Dennoch kann sich die private Krankenversicherung auch im fortgeschrittenen Alter noch lohnen. Unsere Experten ermitteln gerne, zu welchem Beitrag ein Einstieg möglich ist.

Gesundheitszustand: Je nach Gesundheitszustand des Antragstellers können Vorerkrankungen bestehen. Sie müssen nicht zwangsläufig ein Ausschlusskriterium im Tarif sein, können aber einen Beitragsaufschlag zur Folge haben. Auch deshalb lohnt sich der Eintritt im jungen Alter, weil das Risiko bestehender Vorerkrankungen geringer ist.

Wahl der Leistungen: Natürlich nehmen die im PKV Tarif enthaltenen Leistungen großen Einfluss auf den Beitrag. Ein Schutz mit erweiterten Leistungen kostet natürlich mehr als ein Schutz, dessen Umfang mit der Absicherung in der gesetzlichen Krankenversicherung vergleichbar ist.

Übrigens hatte früher auch das Geschlecht Einfluss auf die Beitragshöhe. Mit der Einführung der Unisextarife fand jedoch eine Angleichung der Beiträge statt.

Tipps zur Senkung der Beitragshöhe

Nicht nur Vorerkrankungen sowie Wahl von Versicherer und Tarif entscheiden über die Beitragshöhe. Es gibt Tarifmerkmale, die eine maßgebliche Senkung des Beitrags in der privaten Krankenversicherung ermöglichen.

Selbstbeteiligung: Der Versicherungsnehmer kann einen Tarif mit Selbstbeteiligung wählen. In solch einem Fall übernimmt der Versicherer die Behandlungskosten nicht in voller Höhe. Der Versicherungsnehmer trägt einen Teil der Kosten selbst. Im Gegenzug gewährt der Versicherer einen Beitragsrabatt. Bei der Wahl gilt es jedoch vorsichtig zu sein, es empfiehlt sich eine Selbstbeteiligung, die in der Höhe begrenzt ist. So ist der Versicherungsnehmer vor unkalkulierbaren Kosten schützt.

Beitragsrückerstattung: Alternativ oder auch ergänzend kann der Antragsteller eine Beitragsrückerstattung vereinbaren. Sie verspricht einen Beitragsrabatt der besonderen Art. Sollte der Versicherungsnehmer im Verlauf eines Jahres keine Kosten geltend machen, erstattet der Versicherer einen Teil der Beiträge. Medizinische Leistungen kann er trotzdem beanspruchen. Solange die Behandlungskosten überschaubar bleiben, trägt der Versicherungsnehmer sie einfach selbst.

Hinweis auf die Private Krankenzusatzversicherung

Aufgrund der strengen Voraussetzungen ist nicht jeder Interessent zum Wechsel von der gesetzlichen in die private Krankenversicherung berechtigt. Wer z.B. mit seinem Einkommen die Versicherungspflichtgrenze nicht überschreitet, kann nicht wechseln und somit auch nicht die Kosten der gesundheitlichen Absicherung zu senken. Allerdings geht es vielen Interessenten eher um die besseren Leistungen, sich möchten schlichtweg besser als bei ihrer Krankenkasse abgesichert sein.

In solch einer Situation bietet es sich an, den Schutz der gesetzlichen Krankenversicherung zu ergänzen. Die ist mittels privater Krankenzusatzversicherung möglich. Sie gestattet es, den bestehenden Schutz gezielt zu erweitern – und zwar mit genau den Leistungen, an denen Bedarf besteht.

Nie zuvor gar es so viele Krankenzusatzversicherungen. Das Tarifangebot ist beeindruckend groß, zumal die einzelnen Versicherungen ganz unterschiedliche Schwerpunkte haben. Im Kern werden folgende Lösungen am Markt angeboten:

  • Ambulante Restkostenversicherung
  • Auslandskrankenversicherung
  • Brillenversicherung
  • Krankentagegeld
  • Zahnzusatzversicherung

Die eigentliche Absicherung durch die Krankenkasse wird um die Leistungen der privaten Krankenzusatzversicherung ergänzt. Für den zusätzlichen Schutz wird ein Beitrag fällig. Die Beitragshöhe häng wiederum von den Leistungen und der Wahl des Versicherers ab. Insgesamt ist die Auswahl an Tarifen in der Krankenzusatzversicherung groß, weshalb sich ein Vergleich empfiehlt. Nur so lässt sich ermitteln, wo unter Berücksichtigung der persönlichen Anforderungen der niedrigste Beitrag lockt.

Ähnlich wie in der PKV existieren Voraussetzungen für den Zugang. Die Versicherer machen vom Gesundheitszustand abhängig, ob der Antragsteller als Versicherter angenommen wird. Je nach Versicherer sieht die Gesundheitsprüfung anders aus. Einige verlangen eine ärztliche Untersuchung, andere geben sich wiederum mit der Beantwortung von Gesundheitsfragen zufrieden.

Unsere Unterstützung beim PKV Vergleich

Niemand sollte von der GKV in die private Krankenversicherung wechseln, ohne zuvor einen umfassenden Vergleich der Tarife und Leistungen gemacht zu haben. Ziel ist es, den Tarif zu finden, der unter Berücksichtigung der persönlichen Bedürfnisse und der Gesundheitsprüfung am besten passt.

Wir unterstützen Sie dabei. Als unabhängige Experten mit langjähriger Erfahrung kennen wir den Markt ganz genau. Egal ob Sie einen Tarif mit Beitragsrückerstattung, Selbstbeteiligung oder schlichtweg den besten Leistungen suchen – wir beraten Sie ausführlich und arbeiten eine individuell zugeschnittene Lösung aus. Wir berücksichtigen Tarifangebote von mehr als 40 namhaften Versicherern. Nutzen auch Sie die Chance und fordern Sie ihren persönlichen Vergleich an.