Private Krankenversicherung für Angestellte

Von niedrigen Beiträgen und starken Leistungen in der privaten Krankenversicherung profitieren. Hier finden Angestellte den passenden PKV Tarif. Jetzt den Tarifvergleich machen und Beratung vom unabhängigen Experten nutzen.

Die 4 größten Fehler von Angestellten beim Wechsel in die PKV

  • Tarifwahl nur unter Berücksichtigung der Beitragshöhe
  • Ausblenden der Beitragsstabilität
  • Verzicht auf Tarifoptimierung durch Experten
  • sich keine Zeit für dieses komplexe Thema nehmen

Es ist falsch, „mal kurz eine private Krankenversicherung online abzuschließen“ – dafür ist der Sachverhalt viel zu umfassend. Ohne Beratung duch einen PKV Spezialisten drohen eine mangelhafte Absicherung und hohe Beiträge.

Verbund von Spezialisten aus der Branche

Bei uns sind Sie in guten Händen – und das ist auch wichtig!
Die private Krankenversicherung steht für ein Umfeld mit zahlreichen Fallstricken. Viele „Allround-Makler“ haben keine tiefgehende Fachkompetenz, wodurch eine Fehlberatung droht. Bei uns wird Ihre Anfrage von einem echten Profi bearbeitet, der Sie persönlich und objektiv berät – gerne auch telefonisch.

Gründe für den Wechsel in die private Krankenversicherung

Vielen Angestellten, die in die PKV wechseln können, fällt die Entscheidung nicht leicht. Sie fragen sich, ob ein Versicherungswechsel wirklich sinnvoll ist. Außerdem gibt es nur zwei Gründe, die für einen Wechsel sprechen. Die haben es jedoch in sich.

Individueller Krankenversicherungsschutz: Die finanzielle Absicherung der eigenen Gesundheit lässt sich ganz an die persönlichen Bedürfnisse anpassen. Egal ob Mehrleistungen bei einem Krankenhausaufenthalt oder eine volle Kostenübernahme bei Zahnersatz – die PKV stellt einen maßgeschneiderten Versicherungsschutz in Aussicht. Der Leistungsumfang lässt sich auf den Gesundheitszustand genau abstimmen.

Ersparnis dank Beitragsvorteil: Der Hauptgrund, weshalb sich Arbeitnehmer für den Eintritt in die private Krankenversicherung entscheiden, sind die Kosten. Wer privat krankenversichert ist, profitiert häufig von einem erheblichen Beitragsvorteil gegenüber der gesetzlichen Krankenkasse. Infolge verringert sich für den Privatpatienten der Eigenanteil, wodurch ein höheres Nettoeinkommen zur Verfügung steht.

Gesundheitsleistungen persönlich zugeschnitten

Die Behandlung von Erkrankungen oder Unfallfolgen kostet Geld. Viele PKV Tarife bieten eine Absicherung, deren Umfang mit dem Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung vergleichbar ist. Aber es geht auch besser, der Versicherungsschutz lässt sich ganz an die persönlichen Bedürfnisse anpassen.

Ein solch individueller Krankenversicherungsschutz bietet enorme Vorteile. Es folgt ein Überblick, der Vorzüge, die sich je nach Tarifwahl ergeben.

Krankenhausaufenthalt: Auch wenn man hofft, dass es nie soweit kommt, lässt sich ein Aufenthalt in einer Klinik nie ausschließen. Privatpatienten mit gutem Tarif profitieren von erweiterten Leistungen, die u.a. Chefarztbehandlung oder Unterbringung im Einbettzimmer umfassen.

Schnelle Terminvergabe beim Facharzt: Es ist gar nicht immer so leicht, einen zeitnahen Termin bei einem Facharzt zu erhalten. Mitglieder der Krankenkassen müssen teilweise Wartezeiten von mehreren Monaten in Kauf nehmen. Privatversicherte werden von etlichen Fachärzten bevorzugt, d.h. Sprechstundentermine sind früher zugänglich. Im Falle einer schmerzhaften Erkrankung stellt dies einen erheblichen Vorteil gegenüber der GKV dar.

Übernahme von Medikamentenkosten: Kassenmitglieder müssen ihre Kosten für Medikamente oft selbst tragen. In der PKV bietet sich die Möglichkeit einer Kostenerstattung. Nach dem Kauf des Arzneimittels in der Apotheke wird das Rezept beim Versicherer eingereicht. Ob eine Kostenübernahmevon der privaten Krankenversicherung erfolgt, hängt von den Tarifdetails ab.

Zahnersatz und Zahnvorsorge: Kronen oder Implantate sind kostspielig. Damit der Zahnersatz nicht zur finanziellen Herausforderung wird, empfiehlt sich eine gezielte Absicherung. Etliche PKV Tarife versprechen je nach Leistungsumfang eine hohe oder gar vollständige Kostenübernahme.

Voraussetzungen für die private Krankenversicherung

Zahlreiche Arbeitnehmer würden sich wegen der niedrigeren Beiträge sofort für einen Versicherungswechsel entscheiden, können es jedoch nicht. Die private Krankenversicherung für Angestellte ist nämlich nur bei Erfüllung bestimmter Voraussetzungen zugänglich.

Erste Voraussetzung ist die freiwillige Mitgliedschaft in der gesetzlichen Krankenversicherung. Wer freiwillig versichert sein möchte, muss ein Bruttojahreseinkommen beziehen, das nach SGB überhalb der Jahresarbeitsentgeltgrenze (JAEG) liegt. Dieses Einkommen liegt übrigens überhalb der Grenze für den Höchstbeitrag in der GKV. Andernfalls besteht eine Versicherungspflicht bei einer gesetzlichen Krankenkasse.

JAEG nach SGB im Überblick
2019: 60.750 Euro
2018: 59.400 Euro
2017: 57.600 Euro
2016: 56.250 Euro

Eine weitere Voraussetzung neben dem Überschreiten der Jahresarbeitsentgeltgrenze ist ein angemessener Gesundheitszustand. Die Versicherer stellen auf diese Weise sicher, dass ihre Kosten nicht zu sehr in die Höhe schnellen. Bestimmte Vorerkrankungen haben zur Folge, dass ein Antrag abgelehnt wird und somit kein Versicherungsverhältnis zustande kommt. Allerdings sind Vorerkrankungen kein automatisches Ausschlusskriterium. Je nach Erkrankung ist dennoch ein Wechsel in die PKV möglich, der je nach Einzelfall an einen Beitragsaufschlag gekoppelt sein kann.

Damit sich die PKV Versicherer ein Bild über den Gesundheitszustand eines Antragstellers machen können, werden teilweise Gesundheitsprüfungen vorgenommen. Potenzielle Versicherungswechsler müssen hierfür einen Arzt aufsuchen. Allerdings verfährt nicht jeder PKV Anbieter so. Einige geben sich auch mit der Beantwortung von Gesundheitsfragen zufrieden.

Tarifwahl: Leistungen und Versicherungsbeitrag müssen stimmen

Niedrige Beiträge sind der häufigste Grund, der Arbeitnehmer zum Wechsel in die private Krankenversicherung motiviert. Sie möchten ihre Versicherungskosten senken, damit ihnen netto mehr Geld zur Verfügung steht. Allerdings sollte die PKV Wahl nicht zu sehr von der Beitragshöhe beeinflusst werden. Der eigentliche Versicherungsschutz darf nicht zu kurz kommen, die Absicherung muss stimmen.

Natürlich wäre es möglich, die Versicherung später erneut zu wechseln. Doch hiervon ist dringend abzuraten. Der Wechsel innerhalb der PKV bringt oftmals große Schwierigkeiten mit sich. Die bessere Lösung besteht darin, sich von Beginn an richtig zu entscheiden.

Hinweise zur Versicherungsprämie

Der PKV Beitrag (auch Prämie genannt), sollte natürlich so niedrig wie möglich bemessen – unter Berücksichtigung einer angemessenen Absicherung. Unser unabhängiger Tarifvergleich hilft dabei, den unübersichtlichen Tarifdschungel sicher zu durchleuchten. Aber das ist nicht alles, denn nicht nur die Beitragshöhe entscheidet. Außerdem ist sinnvoll, auf einen Privatversicherer zu setzen, der für seine stabilen Beiträge bekannt ist.

Noch immer wird das Thema Beitragsstabilität stiefmütterlich behandelt. Dabei ist es von hoher Bedeutung. Die guten Versicherer erhöhen ihre PKV Beiträge in deutlich größeren Zeitabständen und drehen dabei nur geringfügig an der Beitragsschraube. Es nützt dem Arbeitnehmer wenig, wenn seine private Krankenvollversicherung zunächst sehr günstig ist, dann aber im Lauf der Jahre richtig teuer wird.

Die Bewertung der Beitragsstabilität ist eine anspruchsvolle Aufgabe. Gerade bei diesem Thema raten wir dazu, sich vom Versicherungsexperten unterstützen zu lassen. Er kann auf PKV Rankings und Auswertungen zurückgreifen, die wertvolle Unterstützung bei der Tarifwahl leisten.

Ein weiteres Thema sind Tarife mit Selbstbeteiligung. Hier trägt der Versicherungsnehmer einen Teil der Krankenkosten selbst. Im Gegenzug gewährt der Versicherer einen Beitragsrabatt, der meist nicht unerheblich ist. Allerdings ist es sinnvoll, den Selbstbehalt zu deckeln, damit die finanzielle Verpflichtung überschaubar bleibt.

Beispiel für einen Tarif mit Selbstbehalt Der Versicherer erstattet nur 90 Prozent der Behandlungskosten, die restlichen 10 Prozent sind vom Versicherungsnehmer zu tragen. Der Selbstbehalt ist auf maximal 1.000 Euro pro Kalenderjahr begrenzt. Durch Vereinbarung der Selbstbeteiligung wurde die Beitragshöhe um 90 Euro pro Monat gesenkt.

Warnung: nicht auf PKV Billigtarife hereinfallen!

Es gibt PKV Versicherer und Makler, die Interessenten mit Billigtarifen locken. Teilweise wird eine Absicherung schon für weniger als 100 Euro im Monat geboten. Von der Wahl eines solchen Tarifs können wir nur dringend abraten. Diese Meinung vertreten übrigens nicht nur wir, auch schon so manche Verbraucherzentrale hat von den billigen Tarifen abgeraten und vor solchen Versicherungsgesellschaften gewarnt. Die niedrigen Beiträge sind auf Einschränkungen zurückzuführen, die an große Risiken gekoppelt sind. Hierzu zählen:

  • geringer Leistungsumfang (oft ein erheblich schlechterer Schutz als bei einer Krankenkasse)
  • sehr hohe Selbstbeteiligungen
  • häufige und zugleich erhebliche Beitragserhöhungen

Die Kosten werden zu einem erheblichen Teil auf den Versicherungsnehmer umgelegt. Sollte er medizinische Behandlungen in Anspruch nehmen, muss er mit hohen Eigenanteilen rechnen. Unter dem Strich kann solch ein Krankenversicherungsschutz richtig teuer enden.

Anstatt einen Billigtarif zu wählen, empfehlen sich andere Maßnahmen. Hilfreich ist der Vergleich von Tarifangeboten. Mittels Tarifvergleich wird ermittelt, welche Versicherungsanbieter gute Leistungen bieten und zugleich bei der Beitragshöhe punkten. Zumal die bereits erwähnte Selbstbeteiligung eine gute Möglichkeit ist, um die Versicherungskosten zu senken. Außerdem können Versicherungstarife mit Beitragsrückerstattung spannend sein. Wer im Verlauf eines Kalenderjahres keine Arztrechnungen oder andere Rechnungen einreicht, erhält einen Teil seiner gezahlten Beiträge erstattet.

Zumal der Wechsel von der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) in die private Versicherung einschließlich Pflegeversicherung meist ohnehin eine schöne Beitragsersparnis verspricht. Schließlich zahlen Antragsteller ohnehin den GKV Höchstbeitrag. Im Übrigen wird die Beitragshöhe nicht auf Basis von Einkommen und Beitragssatz ermittelt. Stattdessen werden individuelle Einflussgrößen (Alter, Gesundheitszustand, Tarifleistungen, Vorerkrankungen etc.) als Berechnungsgrundlage herangezogen.

Der Beitragszuschuss durch den Arbeitgeber wird natürlich angepasst. Weil sich der Arbeitgeberanteil meist verringert, begrüßen es viele Unternehmen, wenn ihre Mitarbeiter in die PKV wechseln. Nach dem abgelaufenen Kalenderjahr erstellt der Versicherungsanbieter eine Beitragsbescheinigung, sodass sich die geleisteten Beiträge mühelos steuerlich geltend machen lassen.

Versicherungsschutz mit passenden Leistungen wählen

Die private Krankenversicherung ermöglicht es Arbeitnehmern, den Versicherungsschutz an ihre persönlichen Bedürfnisse anzupassen. Zunächst ist sicherzustellen, dass die Leistungen mindestens dem Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung entsprechen. Mit weniger sollte sich niemand zufriedengeben.

Ebenso ist eine bessere Absicherung denkbar, die z.B. ein breiteres Spektrum an Behandlungsmethoden in der privaten Krankenvollversicherung zugänglich macht. Ein gutes Beispiel sind Naturheilverfahren, die seit Jahren steigendes Interesse auf sich ziehen. Wer den richtigen Tarif wählt oder eine Zusatzoption bucht, kann beispielsweise als Privatpatient auch bei Akupunktur oder Homöopathie mit einer Kostenübernahme durch den Versicherer rechnen.

Sicher in die PKV wechseln: Kein Antrag ohne vorherige Fachberatung

Vielen Arbeitnehmern kann es gar nicht schnell genug gehen. Nach dem Überschreiten der JAEG möchten sie so schnell wie möglich in die private Krankenversicherung wechseln. Oft wird kurzerhand online nach dem günstigsten Tarif gesucht, um daraufhin auch schon einen Antrag zu unterschreiben.

Hiervon können wir nur abraten. Die private Krankenversicherung für Angestellte ist ein komplexes Thema, weshalb Beratung bei der Tarifwahl unverzichtbar ist. Nur wer sich vom Experten beraten lässt, kann am Ende mit Gewissheit auf einen PKV Tarif blicken, der bestmöglich auf die persönlichen Bedürfnisse abgestimmt ist. Deutlich wird dies vor allem am Krankengeld. Es muss gewährleistet sein, dass Berufstätige auch als Privatpatienten bei längerer Krankheit ausreichend abgesichert sind und eine angemessene Lohn- oder Gehaltsfortzahlung erhalten.

Unabhängige PKV Beratung für Arbeitnehmer

Danke, dass Sie sich für unsere Beratung interessieren. Wir sind ein Verbund von Spezialisten aus der Branche. Alle Berater können auf eine mehrjährige Beratungserfahrung im PKV-Umfeld blicken, einige sind bereits seit mehr als 20 Jahren in der privaten Krankenversicherung aktiv.

Unser Anliegen ist es, Sie unabhängig und neutral zu beraten, um die Wahl eines passenden Versicherungstarifs zu gewährleisten. Gemeinsam ermitteln wir Ihre Bedürfnisse, um daraufhin den passenden PKV Tarif auszuwählen. Selbstverständlich achten wir hierbei auch auf die Kosten. In unserem PKV Vergleich werten wir mehr als hundert Tarife verschiedener Privatversicherer für Sie aus.

Natürlich sind wir gegenüber keinem Anbieter verpflichtet. Stattdessen empfehlen wir die private Krankenversicherung für Arbeitnehmer, die am besten zu Ihnen passt. Außerdem entscheiden am Ende Sie selbst, ob und bei wem Sie sich versichern möchten. Nutzen Sie die Chance und stellen Sie jetzt eine unverbindliche Anfrage für Ihre Krankenvollversicherung.

PKV Vergleich vom Experten
Nutzen auch Sie unseren Vergleich für private Krankenversicherungen. Unter Berücksichtigung Ihrer persönlichen Bedürfnisse ermitteln wir den passenden Tarif.

FAQ

Was ist bei Jahresentgeltgrenze (JAEG) und Versicherungspflicht zu beachten?

Hinsichtlich der Versicherungspflicht wird beim Einkommen nicht nur das regelmäßige Gehalt berücksichtigt. Ergänzende Zahlungen (z.B. durch einen Bonus) sind ebenfalls anrechenbar. Entscheidend ist das gesamte Bruttojahreseinkommen. Wird die JAEG unterschritten, tritt die Versicherungspflicht ein, was den den Versicherungsnehmer dazu zwingt, zu einer gesetzlichen Krankenkasse zurückzukehren.

Wie läuft die Gesundheitsprüfung ab?

Dies ist von Versicherer zu Versicherer verschieden. Einige verlangen vom Antragsteller, dass er einen Arzt aufsucht und sich dort einer gezielten Gesundheitsprüfung unterzieht. Der vom Arzt erstellte Bericht wird anschließend ausgewertet. Andere PKV Anbieter stellen lediglich Gesundheitsfragen, die im Antrag wahrheitsgemäß zu beantworten sind.

Kann ich trotz Vorerkrankung einen PKV Antrag stellen?

Das kommt ganz auf die jeweilige Erkrankung an. Wer unsicher ist, sollte sich zunächst von einem unabhängigen Versicherungsexperten beraten lassen. Er weiß aufgrund seiner Erfahrung, welche Möglichkeiten in der privaten Krankenversicherung bestehen. Außerdem wird auf diesem Weg nicht gleich eine verbindliche Anfrage gestellt, deren Ablehnung einer Dokumentation unterliegt. Dies könnte nämlich zur Folge haben, dass andere PKV Versicherer den Antragsteller anschließend ebenfalls ablehnen. Bei uns kann die Anfrage hingegen unverbindlich und somit auch ohne Risiko erfolgen.

Welcher Beitragsvorteil ist maximal möglich?

Diese Frage lässt sich nicht pauschal beantworten. Es kommt die bisherige Höhe der Beiträge in der GKV an. Wer dort den Höchstbeitrag zahlt, kann als Angestellter in der PKV seine Kosten oft deutlich senken. Es gibt keinen einheitlichen Beitragssatz, was den privaten Krankenschutz oft günstiger macht.

Am Ende sollte bei der Tarifwahl nicht nur die Ersparnis gegenüber der GKV im Fokus stehen, sondern auch die Beitragsstabilität. Wie oben schon erwähnt: Einige Verbraucherzentralen warnen vor Billigtarifen. Entscheidend ist, dass die PKV auf lange Sicht mit mit einer niedrigen Prämie punktet.