Krankenversicherung für Selbständige

Von einer perfekten gesundheitlichen Absicherung sowie niedrigen Beiträgen profitieren. Infos, wie Selbständige den passenden PKV Tarif wählen. Profitieren Sie von unserem Tarifvergleich der privaten Krankenversicherung mit Beratung von unabhängigen Spezialisten. Minimieren Sie die Kosten. Ein Vergleich der Leistungen lohnt sich.

Die PKV Suche ist eine komplexe Angelegenheit. „Mal schnell einen Tarif online abschließen“ ist keine gute Idee. Professionelle Beratung durch einen Spezialisten ist deshalb unverzichtbar. Andernfalls werden Lücken im Versicherungsschutz sowie unnötig hohe Beiträge riskiert.

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Private Krankenversicherung – große Chance für Selbstständige

Im Vergleich zu anderen Berufsgruppen haben Selbstständige leichten Zugang zur PKV. Ihnen bietet sich damit die Chance, von den Vorzügen der privaten Gesundheitsabsicherung zu profitieren. Einzelne gesundheitliche Risiken sind besser versichern und zugleich lässt sich auch bei der Versicherungsprämie eine schöne Beitragsersparnis erzielen.

Muss man sich als Selbständiger privat versichern?

Selbständige werden in der gesetzlichen Krankenversicherung als freiwillige Mitglieder geführt. Somit haben sie die Wahl und können selbst entscheiden, ob sie den Schutz der gesetzlichen oder der privaten Krankenversicherung bevorzugen. Es besteht also nicht zwangsläufig die Verpflichtung, eine private Krankenversicherung abzuschließen. Ebenso wäre es möglich, bei einer Krankenkasse zu bleiben. Allerdings entscheiden sich viele Selbständige für die PKV, weil sie sich dort günstig krankenversichern können und zugleich von starken Leistungen profitieren.

Auf dieser Seite haben wir alle entscheidenden Informationen rund um die private Krankenversicherung für Selbständige und Freiberufler zusammengetragen. Zudem steht unser Rechner bereit, der wertvolle Unterstützung bei Vergleich und Tarifwahl leistet.

Gründe für die private Krankenversicherung

Wer selbstständig ist, der muss nicht in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) versichert sein. Für die meisten Selbständigen lohnt es sich, von der gesetzlichen in die private Krankenversicherung zu wechseln. Wer sich von seiner Krankenkasse verabschiedet, kann dabei gleich doppelt profitieren.

Maßgeschneiderter Krankenschutz: Bei entsprechender Tarifwahl übernehmen die Privatversicherer ein breiteres Spektrum an Behandlungskosten. PKV-Versicherte haben die Möglichkeit, sich ganz individuell zu versichern, sodass z.B. Leistungen wie Kostenübernahme bei Naturheilverfahren (Akupunktur, Homöopathie etc.) gewährleistet sind. Dies gilt auch für ergänzend versicherte Personen, wie z.B. die Kinder.

Finanzieller Vorteil: Krankenkassen machen die Beitragshöhe vom Einkommen abhängig und erheben meist sogar einen Zusatzbeitrag. In der PKV spielt das Gesamteinkommen keine Rolle, stattdessen wird die Beitragshöhe auf Basis anderer Faktoren ermittelt. Vor allem Alter, Gesundheitszustand und Umfang der gewählten Versicherungsleistungen entscheiden im Tarif über den Beitrag. Die Folge ist, dass viele PKV-Versicherte gegenüber einer Mitgliedschaft in der GKV eine satte Ersparnis erzielen.

Mit der PKV die Fixkosten clever senken

Bleiben wir zunächst bei den Kosten der Versicherung. Sie sind der häufigste Grund, der Berufstätige dazu bringt, in die PKV zu wechseln. Kein Wunder, denn in zahlreichen Fällen lockt in der privaten Krankenversicherung eine schöne Beitragsersparnis. Die Folge davon ist, dass am Monatsende mehr Geld für andere Dinge zur Verfügung steht. Zumal etlichen Selbstständigen viel dran liegt, ihre monatlichen Fixkosten möglichst gering zu halten. Der Beitragsvorteil kommt ihnen in diesem Zusammenhang sehr gelegen.

Die Beitragsersparnis gegenüber der Krankenkassenbeiträge ergibt sich aus der abweichenden Beitragsberechnung. Wie bereits angeschnitten wurde, nimmt das Einkommen in der PKV keinen Einfluss auf den Beitrag. Viele Selbständige müssten in der GKV den Höchstbeitrag zahlen (Beitragsberechnung auf Basis der Beitragsbemessungsgrenze) und sparen deshalb mit ihrer PKV viel Geld. Häufig bezahlen sie nur rund die Hälfte – und das sogar in Verbindung mit einer besseren Leistungen in der Absicherung.

Beispiel: Beiträge im Vergleich

Wir nehmen an, ein Selbständiger im Alter von 34 Jahren erzielt ein Jahreseinkommen von 40.000 Euro. Er wählt in der PKV einen Leistungsumfang, der etwa dem Leistungskatalog der GKV entspricht. Er wählt einen Vertrag mit jährlicher Selbstbeteiligung in Höhe von 1.000 Euro. Auf Basis der Beitragsbemessungsgrundlage von 40.000 Euro würden sich folgende Beiträge ergeben:

Gesetzliche Krankenkasse

Monatseinkommen: 40.000 Euro / 12 Monate = 3.333 Euro
GKV Beitrag: 3.333 * 15,3 % Beitragssatz (inkl. 0,7 % Zusatzbeitrag) = 510 Euro

PKV
Monatsbeitrag: 330 Euro – individuell ermittelt
Leistung Selbstbehalt: 1.000 Euro / 12 Monate: 83 Euro
Maximale Monatskosten: 413 Euro

Differenz A: 510 Euro – 413 Euro = 97 Euro
Differenz B: 510 Euro – 330 Euro = 180 Euro

Fazit: Die jährliche Ersparnis gegenüber der GKV beträgt mindestens 1.164 Euro (Differenz A * 12 Monate). Sie kann sich aber auch auf bis zu 2.160 Euro (Differenz B * 12 Monate) belaufen.

Hinweis: Wie die Krankenkassenbeiträge lassen sich auch die PKV Beiträge steuerlich geltend machen. Dasselbe gilt auch für weitere Beiträge, die z.B. für Kinder geleistet werden.

Gesundheitliche Absicherung individuell abstimmen

Nun zum eigentlichen Sinn und Zweck der Krankenvollversicherung. Sie sichert die Kosten medizinischer Behandlungen ab. Die Besonderheit der privaten Krankenversicherung besteht darin, den Versicherungsschutz durch Wahl entsprechender Leistungen an den persönlichen Bedarf anpassen zu können.

Je nach Tarifwahl und Anpassung gehen mit der PKV mehrere Vorteile einher. Es folgt eine Übersicht der wesentlichen Vorzüge, die sich Versicherungsnehmern bieten.

Stationäre Behandlung im Krankenhaus: Es gibt so gut wie keinen PKV Ratgeber, in dem nicht auf die Vorzüge beim Krankenhausbesuch verwiesen sind. Grund dafür sind passende Extraleistungen, wie z.B. die Kostenübernahme für Behandlung durch den Chefarzt oder die Unterbringung im Einzelzimmer.

Zeitnahe Behandlung beim Facharzt: Die Wartezeiten für Termine bei Fachärzten und spezialisierten Kliniken sind teilweise erschreckend lang. Besonders Kassenpatienten müssen geduldig sein. Wer privat versichert ist, bekommt oft einen früheren Termin.

Kostenübernahme bei Medikamenten: Während Mitglieder einer Krankenkasse den Großteil ihrer Medikamente selbst bezahlen müssen, profitieren viele Privatpatienten von einer nahezu vollständigen Kostenübernahme. Der Patient erwirbt seine Arznei in der Apotheke und kann sein Privatrezept später beim Versicherer einreichen.

Zahnersatz und weitere Zahnarztleistungen: So manche Zahnbehandlung kann richtig kostspielig sein. Wer bei einer Krankenkassen versichert ist, zahlt bei Zahnersatz hohe Eigenanteile. Privatversicherte können die Zahnvorsorge überraschend gut absichern, sodass sie im Bedarfsfall nur einen kleinen Teil der Kosten zu tragen haben oder der PKV Anbieter sogar sämtliche Kosten trägt.

Voraussetzungen für die private Krankenversicherung

Etliche Gründer fragen sich, ob sie zum Versicherungswechsel überhaupt berechtigt sind. Gelegentlich wird vermutet, sie müssten ein Einkommen in bestimmter Höhe verdienen. Allerdings trifft diese Regelung ausschließlich für Arbeitnehmer zu. Ein Arbeitnehmer muss in der gesetzlichen Krankenversicherung den Status eines freiwillig versicherten Mitglieds erlangen. Dies setzt ein Einkommen überhalb der Versicherungspflichtgrenze voraus.

Für Selbständige und Freiberufler gibt es solch eine Grenze in der PKV und Pflegepflichtversicherung jedoch nicht. Unabhängig von ihrer Einkommenshöhe sind sie zum Wechsel in die private Krankenversicherung berechtigt. Ausnahmen gelten nur für ganz wenige Berufsgruppen. Damit reduzieren sich die Voraussetzungen auf lediglich einen Aspekt.

Gesundheit: Die PKV Anbieter machen vom Gesundheitszustand des Antragstellers abhängig, ob sie ihn als Versicherten aufnehmen. Grund hierfür sind die möglichen Kosten. Sollte eine Person schwer erkrankt sein oder ein hohes Risiko bestehen, werden sie von einer Aufnahme absehen.

Allerdings sollte sich niemand abschrecken lassen, selbst mit Vorerkrankungen ist der Wechsel zu einem Privatversicherer oft möglich. Es könnte sein, dass der private Versicherer dann einen Beitragszuschlag erhebt. Der muss jedoch nicht hoch bemessen sein. Entscheidender ist es, den passenden Versicherer zu finden. Gerade bei bestehenden Vorerkrankungen sollten sich Interessenten bei der Anbietersuche von einem Experten unterstützen lassen.

Gewerbliche oder freiberufliche Tätigkeit

Aus Sicht der meisten Menschen besteht zwischen einem Freiberufler und einem Selbständigen kein Unterschied. Im Steuerwesen ist dies jedoch nicht der Fall. Freiberufler gehen freien Berufen nach, sie sind z.B. als Ärzte, Journalisten oder Rechtsanwälte tätig. Selbständige sind hingegen Gewerbetreibende, die in den unterschiedlichsten Branchen tätig sein können.

Im Hinblick auf die Krankenversicherung besteht ebenfalls ein Unterschied. Allerdings geht es hierbei weniger um den Zugang zur PKV, sondern vielmehr um den Anteil am Beitrag. Freiberufler, die an die Künstlersozialkasse angeschlossen sind, erhalten einen finanziellen Zuschuss. Ähnlich wie Arbeitnehmer leisten sie nur die Hälfte des Beitrags, die andere Beitragshälfte wird von der Kasse getragen. Wer nicht bei der Künstlersozialkasse oder einer ähnlichen Einrichtung gemeldet ist, zahlt seinen Beitrag vollständig selbst. Im Vergleich zum Höchstbeitrag in der gesetzlichen Krankenversicherung kann der aber deutlich niedriger liegen.

Leistungen und Beitrag – was bei der PKV Wahl entscheidend ist

Bei der Wahl des passenden Versicherungstarifs rückt häufig der Beitrag in den Mittelpunkt. Allerdings sollte er nicht zu stark gewichtet werden, da weitere Tarifeigenschaften ebenfalls von Bedeutung sind. Außerdem würde die Gefahr bestehen, sich für einen ungeeigneten PKV Tarif zu entscheiden.

Einige Interessenten mögen jetzt denken, dass sie nach einer Fehlentscheidung immer noch ihren Tarif wechseln können. Allerdings sollte die Versicherung möglichst von Beginn an ideal sein. Ein späterer Versicherungswechsel bereitet nur unnötige Schwierigkeiten.

Bleiben wir zunächst beim Beitrag. Abgesehen von seiner Höhe ist auch die Beitragsstabilität von Bedeutung. Schließlich wäre es ärgerlich, wenn der Versicherer in kurzen Abständen deutlich an der Beitragsschraube steht. Empfehlenswert ist die Wahl eines Privatversicherers, der seit Jahren mit stabilen Versicherungsbeiträgen überzeugt. Die Beitragsstabilität ist jedoch nicht so leicht zu prüfen. Unabhängige Vermittler können mithilfe ihrer Erfahrungen sowie entsprechender Rankings sagen, wie stabil die Beiträge einzelner Privatversicherer gelten.

Außerdem ist es gerade für Selbständige von Vorteil, wenn ihre private Krankenversicherung ein hohes Maß an Flexibilität bietet. Wer z.B. ein Unternehmen gründet, wird sich in der Anfangszeit womöglich mit niedrigen Einnahmen abfinden müssen. Dann ist es von Vorteil, wenn der Tarif möglich günstig ist. Allerdings kann es hilfreich sein, wenn einige Jahre später die Möglichkeit besteht, ohne erneute Gesundheitsprüfung in einen besseren Tarif beim selben Anbieter zu wechseln. Dies ist aber nicht selbstverständlich, weshalb ein Tarifvergleich umso wichtiger ist.

Natürlich muss auch die Absicherung stimmen. Jeder Mensch hat je nach Gesundheitszustand unterschiedliche Vorstellungen und Bedürfnisse. Wir empfehlen unserer Kunden ausschließlich Tarife, deren Absicherung mindestens die Leistungen umfasst, die auch Kassenpatienten erhalten. Mit weniger sollte sich kein Versicherungsnehmer zufriedengeben. Außerdem ist es ratsam, persönliche Risiken (z.B. wegen bestehender Vorerkrankungen) ergänzend abzusichern.

Ergänzend zur gesundheitlichen Schutz darf eine finanzielle Absicherung nicht fehlen. Gerade für Selbständige ist das Krankentagegeld wichtig, damit sie im Fall einer längeren Erkrankung weiterhin ein Einkommen erzielen.

Warnung: nicht auf PKV Billigtarife hereinfallen!

Viele Gründer müssen in der Anfangszeit ihrer Selbständigkeit mit wenig Geld auskommen. Einige Versicherer und Makler nutzen dies zu ihrem Vorteil und bewerben Billigtarife. Es werden niedrige Monatsbeiträge in Höhe von 150 Euro oder weniger in Aussicht gestellt, was für so manchen Selbständigen verlockend ist. In der GKV gilt dagegen für Selbstständige ein fiktives Mindesteinkommen von derzeit 2231,25 Euro pro Monat (Stand 2017), was Beiträge in Höhe von 310-350 Euro nach sich ziehen würde. Selbst bei Gründern oder in Härtefällen dürfte dabei ein Mindestbeitrag von 210-230 Euro herausspringen. Doch aufgepasst bei den billigen PKV Tarifen. Leider ist der Krankenschutz nicht grundlos so günstig. Billige Einsteigertarife sind oft so kalkuliert, dass sie in der Anfangszeit sehr günstig sind. Doch im Lauf der Zeit ziehen die Prämien oft rasant an. Gerade im Alter kann solch eine private Krankenversicherung richtig teuer werden.

Aber das ist nicht alles. Üblicherweise greifen satte Selbstbeteiligungen, d.h. im Krankheitsfall gilt es die womöglich hohen Arztrechnungen selbst zu bezahlen. Außerdem fällt der Versicherungsumfang oft spärlich aus. Die Absicherung umfasst manchmal weniger Leistungen als die gesetzliche Krankenversicherung. Bestimmte Behandlungen sind dann in der Versicherung nicht eingeschlossen oder der Versicherungsnehmer hat die Behandlungskosten komplett selbst zu tragen. Doch hohe Krankenkosten kann sich nicht jeder Selbständige leisten.

Nichts riskieren: Kein Antrag ohne vorherige Fachberatung

Viele Gewerbetreibende und Freiberufler stehen unter großem Zeitdruck und würden ihre PKV daher am liebsten schnell online abschließen. Doch am Ende muss die Versicherung passen, weshalb an einer gezielten Tarifsuche kein Weg vorbeiführt. Die PKV sollte auf die individuellen Bedürfnisse optimal abgestimmt sein. Weil das eigentliche Thema jedoch komplex ist, führt an der Unterstützung durch einen PKV Spezialisten kein Weg vorbei.

Unabhängige PKV Beratung für Selbständige

Mit uns haben Sie den richtigen Partner gefunden. Wir sind ein Verbund von Spezialisten aus der Branche. Einige Berater sind seit über 20 Jahren in PKV Umfeld tätig und haben schon vielen Menschen dabei geholfen, eine private Krankenversicherung für Selbständige zu finden.

Wir verfolgen einen strikten Beratungsansatz. Uns ist es wichtig, dass die PKV auf die persönlichen Bedürfnisse zugeschnitten ist. Gemeint ist eine optimale medizinische Absicherung, die keine Lücken aufweist. Ergänzend sollen unsere Kunden von niedrigen Beiträgen profitieren. Deshalb werten wir hunderte Tarifangebote im Vergleich aus, die von verschiedenen PKV Versicherern stammen.

Uns geht es nicht darum, dass Sie bei einem bestimmten Anbieter abschließen. Im Gegenteil: Wir sind unabhängig und empfehlen stets den Versicherer, der am besten zu Ihnen passt. Im Übrigen gehen Sie zu keiner Zeit ein Risiko ein. Am Ende entscheiden nur Sie, ob und wo Sie sich krankenversichern möchten. Es würde uns freuen, auch Sie beraten zu dürfen.

PKV Vergleich vom Experten
Nutzen auch Sie unseren Vergleich für private Krankenversicherungen. Unsere Spezialisten prüfen, welcher PKV Tarif unter Berücksichtigung Ihrer persönlicher Bedürfnisse am besten zugeschnitten ist.

FAQ

Können sich auch Teilzeitselbständige privat krankenversichern?

Wer sich im Angestelltenverhältnis befindet und zugleich einer gewerblichen Tätigkeit nachgeht, ist unter Umständen zum Wechsel in die PKV berechtigt. Allerdings lässt sich diese Frage nicht pauschal beantworten, sondern muss individuell geprüft werden. Gesamteinkommen und Umfang der Nebentätigkeit sind erhebliche Einflussgrößen.

Ist Krankentagegeld wirklich sinnvoll?

Wenn gesetzlich versicherte Arbeitnehmer erkranken, sind sie finanziell abgesichert. Zunächst findet eine Lohnfortzahlung durch den Arbeitgeber statt. Bei längerer Erkrankung springt die Krankenkasse ein. Selbständige haben diese Absicherung nicht, d.h. je nach Erkrankung oder Verletzung droht ein längerer Verdienstausfall. Das Krankentagegeld verspricht finanzielle Sicherheit und ist deshalb eine äußerst empfehlenswerte Ergänzung.

Kommt der PKV Basistarif als Alternative infrage?

Nein, der Basistarif basiert auf einem vollkommen anderen Konzept. Er ist in Anbetracht der gebotenen Leistungen vergleichsweise kostspielig und bietet nicht mehr als der GKV Krankenversicherungsschutz. Der Basistarif ist nur eine Notlösung für diejenigen, die keine PKV Schutz erhalten und zugleich nicht mehr bei einer Krankenkasse unterkommen.

Welche Heilmethoden sind abgedeckt?

Das Spektrum an Heilmethoden, deren Kosten vom Versicherer übernommen werden, ist breit gefächert. Es gibt diverse Wahltarife sowie Tarifoptionen, die eine hervorragende Anpassung an die persönlichen Wünsche ermöglichen. Besonders bei alternativen Heilmethoden, wie z.B. Akupunktur und Homöopathie, hat sich zuletzt viel getan.